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News/Edition E-LAUTE-ÖNB-Plattform
- Januar 2026: release von Audioaufnahmen aus verschiedenen Quellen (beta version)
- Januar 2026: release von einem Teil der Datenbanksuche (beta version)
- Dezember 2025: release von Hans Judenkünig, Ain schone kunstliche underweisung, Wien 1523
- Dezember 2025: release von Hans Judenkünig, Utilis et compendiaria introductio, Wien [1523]
E-LAUTE bei der Langen Nacht der Forschung 2026
Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2026 präsentierte das Projekt E-LAUTE seine Arbeit einem breiten Publikum und bot interaktive Einblicke in historische Musiknotation und digitale musikwissenschaftliche Forschung.
An zwei Standorten in Wien hatten Besucher:innen die Möglichkeit, die Methoden und Materialien des Projekts zu entdecken, selbst auszuprobieren und aktiv mit ihnen zu arbeiten.
🟥 Universität Wien – Mitmachstation
Selbst ausprobieren: Lautentabulaturen entdecken
Im Hauptgebäude der Universität Wien (Universitätsring 1, 1010 Wien) lud das E-LAUTE-Team an einer Mitmachstation dazu ein, historische Notationspraktiken aktiv zu erkunden. Besucher:innen konnten Notation am Laptop ausprobieren, eigene Lautentabulaturen mit symbolischen Systemen gestalten und Faksimiles von Handschriften und frühen Drucken aus der Österreichischen Nationalbibliothek betrachten.
Ein eigener Bereich für Kinder bot Rätsel und spielerische Aktivitäten, die es auch jüngeren Besucher:innen ermöglichten, sich auf kreative und niedrigschwellige Weise mit musikalischen Symbolen und Notation vertraut zu machen.
Das interaktive Format ermöglichte es Besucher:innen aller Altersgruppen zu erleben, wie Musik in vergangenen Jahrhunderten festgehalten und weitergegeben wurde.
🟥 mdw – Workshop
Hören, Lesen, Verstehen: Musik neu entdecken
Am Campus der mdw (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien) wurden in mehreren Kleingruppen-Workshops Einblicke in die digitale Editionsplattform von E-LAUTE vermittelt. Die Teilnehmenden lernten, Musik in deutscher Lautentabulatur zu lesen, und konnten ausgewählte Werke auf historischen Instrumenten hören.
Die Workshops zeigten, wie digitale Forschungsmethoden bislang schwer zugängliche musikalische Quellen erschließen und sowohl für die Wissenschaft als auch für die Aufführungspraxis zugänglich machen können.
Das Format ermöglichte einen intensiven Austausch und eine direkte Auseinandersetzung mit den präsentierten Materialien und Werkzeugen.
Mehr Information:
Station and der Universität Wien
mdw-Workshop